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21.05.2012

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Rechtsextremismus in Deutschland
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Rechtsextremismus in Deutschland

Die rechtsextreme Bewegung in Deutschland ist vielschichtig. Die Aktivisten setzen bei der Rekrutierung auf Musik, lebensnahe Themen und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die NPD fungiert als parlamentarischer Arm, "Freie Kameradschaften" sind für die Straßen zuständig. Bei Wahlen präsentieren sich Rechtsextreme möglichst bürgerlich, um von verbreiteten Vorurteilen zu profitieren.

Razzien in Hessen, Sachsen und Thüringen

internDie Suche nach der Herkunft der NSU-Waffen

Woher stammten die Waffen, mit der die Zwickauer Terrorzelle ihre Morde und Überfälle verübte? Das versucht die Bundesanwaltschaft erneut mit Durchsuchungen in Hessen und Thüringen aufzuklären. Auch die Wohnung einer möglichen Helferin des NSU in Sachsen wurde inspeziert. [mehr]

Rechtsextreme Terrorzelle

internLetztes NSU-Versteck wird abgerissen

Vermutlich drei Jahre lang haben die Neonazis Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in dem Haus in der Zwickauer Frühlingsstraße gewohnt, Anfang November sprengten sie ihre Wohnung. Nun hat der Abriss des Hauses begonnen. Die Stadt will nicht, dass ein Wallfahrtsort für Rechtsextreme entsteht. Gunnar Breske berichtet. [video]

"Panorama"-Interview mit Uwe Böhnhardts Eltern

internWas bleibt, ist ein unendliches Schuldgefühl

Erstmals äußern sich die Eltern des Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt in einem Interview mit dem ARD-Magazin "Panorama". Bevor der Kontakt 2002 abriss, hatte der Sohn sich laut den Eltern noch stellen wollen. Was bleibt, ist ein unendliches Schuldgefühl. Von John Goetz und Martin Munz. [ndr]

Anschlag in Köln 2004

internSchily räumt Fehler bei Einschätzung der NSU ein

Der frühere Innenminister Schily hat die Verantwortung für Fehler nach einem Anschlag der NSU im Jahr 2004 übernommen. Schily hatte nach der Tat in Köln verkündet, es gebe keinen terroristischen Hintergrund. Die für Terrorverfahren zuständige Bundesanwaltschaft wurde damals nicht eingeschaltet. [mehr]

Verbindungen zu rechtsextremer Terrorzelle

internNeonazis feierten schon 2002 den NSU

Im November vergangenen Jahres wurde die rechtsextreme Terrorgruppe NSU aufgedeckt. Sie wird für zehn Morde verantwortlich gemacht. Wie das Antifaschistische Pressearchiv berichtet, gab es aber bereits 2002 Verbindungen zwischen dem NSU und der Neonazi-Szene - und auch zur NPD. Von Patrick Gensing. [mehr]

Aufarbeitung der NSU

internWer befasst sich wie mit der Zwickauer Zelle?

Ausschüsse, Kommissionen, Ermittlungen: Auf unterschiedlichen Ebenen soll geklärt werden, wie es zu den Verbrechen der rechtsextremen Terrorzelle NSU kommen konnte. Im Blickpunkt liegen dabei die Arbeit und die möglichen Fehler der beteiligten Behörden. Doch wer untersucht was dabei? [mehr]

Mutmaßlicher Terrorhelfer in Untersuchungshaft

internDer braune Strippenzieher

Im Zusammenhang mit der Zwickauer Zelle ist ein weiterer Verdächtiger in Untersuchungshaft: Ralf Wohlleben aus Jena. Sollte sich der Verdacht gegen ihn erhärten, müssen die Behörden mit neuen Vorwürfen rechnen. Denn der Ex-NPD-Vize zählt zu den bekanntesten Neonazis in Thüringen. Von Patrick Gensing. [mehr]

Militante Neonazis

internDas braune Netz

Welche Kontakte hatten die Rechtsterroristen in der regionalen Neonazi-Szene? Tatsache ist: In Thüringen und Sachsen arbeiten militante Rechtsextremisten seit Jahren eng zusammen. Szene-Bands widmeten ihren abgetauchten Kameraden und den "Döner-Killern" sogar Lieder. Patrick Gensing berichtet. [mehr]

Die Leiden der Opferfamilien

intern"Warum?"

Kann ein Gedenkakt das Leid der Opferfamilien abbilden und lindern? Jahrelang mussten sie mit der Unwissenheit, den Vorurteilen und dem Versagen der Ermittler leben. Neben Trauer herrscht auch Wut. Die Tochter eines Opfers will vorerst das Land verlassen. Von Birgit Wentzien. [mehr]

Chronik zur rechtsextremen Terrorzelle

internBanküberfälle, Rohrbomben und Mordanschläge

Bereits 1998 tauchten drei Mitglieder der Zwickauer Terrorgruppe ab, angeblich ohne Wissen des Verfassungsschutzes. Die Gruppe soll zehn Menschen erschossen haben. Fast täglich werden neue Details der rechtsextremen Verbrechen bekannt. Eine Chronik der Ereignisse. [mehr]

Anschläge in Europa

internDie blutige Spur des rechtsextremen Terrors

Die Anschläge in Frankreich haben möglicherweise einen rassistischen und antisemitischen Hintergrund. Damit wären innerhalb eines Jahres in Europa mehr als 80 Menschen bei rechtsextremen oder rassistischen Anschlägen ermordet worden. Eine Übersicht von tagesschau.de. [mehr]

Interview zur Mordserie an Migranten

intern"Dieses Gelaber ist so unwürdig"

Die Mordserie der Zwickauer Terrorgruppe offenbart eine ganz neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. Das Grundproblem liege aber nicht bei Einzeltätern, sondern in der Mitte der Gesellschaft, sagt Anetta Kahane von der Amadeu Antonio Stiftung. Das "Gelaber über Deutsche und 'nicht so richtige Deutsche'" sei unwürdig. [mehr]

Rassistische Gewaltwelle vor 20 Jahren

internAls aus Parolen Brandsätze wurden

Vor 20 Jahren belagerten Neonazis ein Flüchtlingsheim in Hoyerswerda, unterstützt von Anwohnern. Es folgte eine bundesweite Gewaltwelle mit vielen Toten. Heute sei die Öffentlichkeit aufmerksamer, so Ex-Regierungssprecher Heye zu tagesschau.de. Doch noch immer gebe es No-Go-Areas. [mehr]

Hintergrund

internWas ist eigentlich Rechtsextremismus?

Was steckt eigentlich hinter dem Begriff Rechtsextremismus? Was ist das Ziel von NPD und anderen Neonazis? Welche Rolle spielt die NS-Zeit? Und warum ist der Rechtsextremismus eigentlich ein Problem? Eine Übersicht von tagesschau.de. [mehr]

Diskussion um rechtsextreme NPD

internLänder planen NPD-Verbotsverfahren in diesem Jahr

Die Bundesländer wollen offenbar noch dieses Jahr ein NPD-Verbotsverfahren einleiten. Bis dahin müsste laut Sachsens Ministerpräsident Tillich belastendes Material gesammelt werden. Er sei aber zuversichtlich, was den Erfolg des Verfahrens angeht. Innenminister Friedrich sieht das nicht ganz so. [mehr]

Debatte um NPD-Verbot

internDie unverbietbare Partei

Nach der rechtsextremen Terrorserie wird erneut über ein Verbot der NPD debattiert. Vor elf Jahren hatten Bund und Länder fast einstimmig für ein Verbotsverfahren gestimmt, doch es scheiterte kläglich - wegen der V-Männer. Die NPD triumphierte und gilt seitdem als "unverbietbar". Von Patrick Gensing. [mehr]

Debatte über NPD-Verbotsverfahren

internDas Problem mit den V-Leuten

Nach der rechtsextremen Mordserie wird wieder über ein NPD-Verbot debattiert. Die Diskussion dreht sichzumeist um eine Frage: Was ist mit den V-Leuten? An diesen vom Staat bezahlten Neonazis war das erste Verfahren gescheitert. Patrick Gensing über das Problem mit den braunen Spitzeln. [mehr]

ARD-DeutschlandTrend

internJeder zweite Deutsche für NPD-Verbot

In der Frage nach einem NPD-Verbot ist Deutschland gespalten. 52 Prozent der Bürger sprechen sich im DeutschlandTrend des ARD-Morgenmagazins dafür aus. 42 Prozent sind dagegen für eine schärfere Anwendung bestehender Gesetze. In der Gunst der Wähler legten Union und Linkspartei leicht zu. [mehr]

Die NPD und die Neonazi-Gewalt

internAbgeordneter bietet CD "Kanaken zerhacken" an

Die NPD versucht sich unter ihrem neuen Chef Apfel moderater zu präsentieren. Ein Vorhaben, das kaum zur Realität passt. So gibt es beispielsweise einen NPD-Abgeordneten, der CDs mit Titeln wie "Kanaken zerhacken", Anstecker mit Handgranaten und Schlagstöcke verkauft. Patrick Gensing berichtet. [mehr]

Zehn-Punkte-Plan gegen militanten Rechtsextremismus

internInnenminister nimmt Nazi-Blogs ins Visier

Das Innenministerium hat einen Zehn-Punkte-Plan erarbeitet, mit dem effektiv gegen militante Rechtsextremisten vorgegangen werden soll. Neben einem zentralen Abwehrzentrum und einer Verbunddatei sollen die Netz-Aktivitäten von Neonazis weit stärker beobachtet werden. Patrick Gensing berichtet. [mehr]

Nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern

internDie NPD setzt sich im Osten fest - vorerst

Nach Sachsen hat die NPD nun auch in Mecklenburg-Vorpommern den Wiedereinzug in ein Landesparlament geschafft. Für die braunen Strategen ein Meilenstein, denn zuvor musste die NPD eine ganze Serie von Rückschlägen einstecken. Experten sehen die Rechtsextremen gestärkt - zumindest mittelfristig. [mehr]

Umgang mit Neonazis in Ostvorpommern

intern"Wir können die NPD gar nicht mehr ausgrenzen"

Während die Politik weiter über Maßnahmen gegen die NPD berät, baut die Partei ihre Strukturen zielgerichtet aus. In Ostvorpommern beispielsweise verfüge sie über Ressourcen, von denen andere nur träumen können, sagt Rechtsextremismus-Experte Günther Hoffmann im Gespräch mit tagesschau.de. [mehr]

Experte zum Wahlerfolg der Rechtsextremen

intern"Die NPD transportiert Stimmungen der Bevölkerung"

Die demokratischen Parteien müssen sich endlich inhaltlich mit der NPD auseinandersetzen, fordert der Politikwissenschaftler Roth im Interview mit tagesschau.de. Denn die Partei sei nicht nur "ein Haufen von Spinnern, sondern transportiert auch Stimmungen aus Teilen der Bevölkerung". [mehr]

NPD in Sachsen-Anhalt

intern"Junker Jörg" gibt Ratschläge zum Bombenbau

Der NPD-Spitzenkandidat für die Wahl in Sachsen-Anhalt hat im Internet offenbar über mögliche Anschläge und den Bau von Bomben diskutiert. Informationen von tagesschau.de legen es nahe, dass der NPD-Funktionär unter seinem Pseudonym "Junker Jörg" zudem dazu aufrief, Frauen zu "schänden". [mehr]

ARD-Experte zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern

intern"Viele NPD-Wähler sind für andere Parteien verloren"

Laut den Ergebnissen des Deutschlandtrends hat die rechtsextreme NPD gute Chancen, in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einzuziehen. WDR-Chefredakteur Schönenborn sagte gegenüber tagesschau.de, die NPD könne auf Wähler hoffen, die von anderen Parteien nicht erreicht würden. [mehr]

Was ist die NPD?

internScheindemokraten mit Schlagworten und -stöcken

Nach dem Wahlerfolg der NPD stellt sich einmal mehr die Frage: Was ist das für eine Partei? Sie nennt sich zwar demokratisch, lehnt das demokratische System aber ab und kokettiert offen mit der Nazi-Zeit. In ihren Reihen befinden sich vorbestrafte Schläger. Welche Ziele verfolgt die NPD wirklich - Fragen und Antworten. [mehr]

Ein Neonazi-Aussteiger berichtet

internFalsche Kameraden, biedere Fassaden

Aussteiger Frank Försterling weiß, worüber Neonazis reden, wenn sie unter sich sind: über Gewalt, über Rechtsrock, über ihre Verehrung Hitlers. Und das alles hinter einer scheinbar biederen Fassade. Gegenüber tagesschau.de legt er offen, was bei NPD und der Neonazi-Szene tatsächlich läuft. [mehr]

"Aktion Schulhof"

internWie Neonazis mit Musik den Nachwuchs ködern

Bei der "Aktion Schulhof" wollte ein rechtsextremes Netzwerk im Jahr 2004 rund 50.000 CDs gratis an Schulen verteilen. Staatsanwälte stoppten die Aktion, die CDs verschwanden im Untergrund. Die Aktion zeigt exemplarisch, wie wichtig Musik für Neonazis ist und wie hoch deren Organisationsgrad ist. [mehr]

Rechtsextreme Bewegung in Deutschland

intern"Ohne die Frauen geht nichts mehr"

Sie melden Aufmärsche an, organisieren sich im "Braunen Kreuz" als Sanitäterinnen und wollen nicht nur als Anhängsel der braunen Kameraden wahrgenommen werden. Die rechtsextreme Szene gerät durch eine neue Generation von Frauen in Bewegung. Doch wirklich etwas zu sagen haben die Frauen nicht. [mehr]

Langzeitstudie "Deutsche Zustände"

intern"Rohe Bürgerlichkeit und soziale Vereisung"

Seit 2002 untersuchen Forscher die Entwicklungen von Vorurteilen in Deutschland. Aktuell haben sie die Folgen der Wirtschaftskrise unter die Lupe genommen - und dabei eine "deutliche Vereisung des sozialen Klimas, rohe Bürgerlichkeit sowie einen zunehmenden Klassenkampf von oben" beobachtet. [mehr]

Debatte um Sarrazin und Steinbach

intern"Es gibt Platz für eine rechte Sammlungspartei"

Die Sarrazin-Debatte und der Steinbach-Rückzug aus der CDU-Spitze haben eine Diskussion um eine neue Rechtspartei entfacht. Ein Ex-CDU-Abgeordneter kündigte nun ein entsprechendes Projekt an. Im Interview mit tagesschau.de sagt der Politikwissenschaftler Häusler, es gebe Platz für eine neue rechtspopulistische Partei. [mehr]

Programme gegen Rechts in der Kritik

intern"Wir brauchen Unruhe in Ostdeutschland"

Der Konfliktforscher Heitmeyer hat die Programme gegen Rechtsextremismus scharf kritisiert - trotz der angekündigten zusätzlichen Mittel. Gegenüber tagesschau.de sagte Heitmeyer, mit Geld könne man beschwichtigen. Doch angesichts der Lage in Ostdeutschland brauche man vor allem eins: Unruhe. [mehr]

Kampf gegen Rechtsextremismus

intern"Die Kommunen müssen selbst tätig werden!"

"Die Kommunen müssen gegen den Rechtsextremismus endlich selbst tätig werden", so der Experte Bernd Wagner im Interview mit tagesschau.de. Aber auch die Bundespolitik verstärke durch ihre Rhetorik bisweilen die völkische Ideologie. Außerdem kritisierte Wagner die Rolle der Medien. [mehr]

Rassistische Gewalt

intern"Alle Fremden sollen vertrieben werden"

Jung, männlich, betrunken. Die Täter von rassistischen Übergriffen sind meist keine organisierten Rechtsextremisten, sagt der Soziologe Andreas Klärner. Doch verfolgen sie das selbe Ziel wie die organisierten Neonazis: Alles "Fremde" soll vertrieben werden. [mehr]

Deutsche Rechte feiern Ahmadinedschad

intern"Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident!"

Während die iranische Führung wegen des brutalen Vorgehens gegen Oppositionelle international in der Kritik steht, klatschen deutsche Rechte Beifall für das Mullah-Regime und Präsident Ahmadinedschad. Denn der gilt hier als Held - besonders wegen seiner Feindschaft zu Israel. [mehr]

Antisemitismus

internDie Geschichte eines Vorurteils

Antisemitische Stereotype sind kulturell verwurzelt. Sie finden sich in allen Gesellschaftsschichten und Gruppen, unabhängig von Bildungsgrad und sozialer Zugehörigkeit. Es ist allerdings nicht so, dass derjenige, der antisemitische Stereotype verwendet, zwangsläufig Antisemit sein muss. [mehr]

 

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