Die saarländische SPD-Bundestagsabgeordnete Ferner bleibt Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Sie wurde mit 96,1 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Die 54-Jährige ist seit 2004 Bundesvorsitzende der ASF. In ihrer Rede vor der Bundeskonferenz in Berlin griff Ferner die Politik von Bundesfamilienministerin Schröder (CDU) an. Ferner sagte, es werde Zeit, dass wieder "Herzblut in die Gleichstellungspolitik hineinkommt" und die Ministerin für die Frauen Partei ergreife. Zudem wurde das Betreuungsgeld kritisiert.
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Der SPD-Landesvorsitzende Maas begrüßt die Wiederwahl von Elke Ferner als ASF-Bundesvorsitzende. Mit ihr sei eine durchsetzungsfähige Politikerin an der Spitze der SPD-Frauen. Ferner sei zudem überzeugte Saarländerin. Das stärke nicht nur den Einfluss der SPD Saar auf Bundesebene, sondern sei auch eine gute Nachricht für die Frauenpolitik im Land. Frauenpolitik und die damit verbundene Gleichstellungsfrage seien große gesellschaftliche Themen. Die neue Landesregierung werde die Gleichstellung von Mann und Frau fördern.
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Am Dienstag will die IG Metall mit den Arbeitgebervertretern darüber verhandeln, ob der Tarifabschluss aus Baden-Württemberg im Bezirk Mitte übernommen wird, zu dem auch das Saarland gehört. Der zuständige Bezirksleiter Schild sprach sich bereits für eine Übernahme des Pilotabschlusses aus. Es sei ein gutes Ergebnis erzielt worden, auch für junge Arbeitnehmer und Leiharbeiter. Die Einigung in Baden-Württemberg sieht eine Einkommenserhöhung von 4,3 Prozent vor. Azubis sollen unbefristet übernommen und die Leiharbeit stärker reglementiert werden.
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