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[Bildunterschrift: Hirai wird mit 51 Jahren jüngster Sony-Chef in der Unternehmensgeschichte. ]
Kazuo Hirai wird ab dem 1. April den japanischen Elektronikkonzern Sony führen. Der 51-Jährige übernimmt dann die Position des Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten von Howard Stringer, wie das Unternehmen mitteilte. Der bislang stellvertretende Präsident Hirai verantwortet bisher das Privatkundengeschäft und leitete auch schon die Spiele-Abteilung. Stringer, einer der wenigen ausländischen Vorstandsvorsitzenden bei einem japanischen Konzern, wechselt im Juni in den Verwaltungsrat. Der Wechsel war erwartet worden.
2009 war Hirai in ein neues Management-Team zur Führung des Konzerns berufen worden. Stringer hatte dem Vorstand den 51-Jährigen als seinen Nachfolger empfohlen. Hirai spricht fließend Englisch und wird der jüngste Sony-Vorstandsvorsitzende. Er muss jetzt den Elektronik-Riesen wieder auf Kurs bringen, der seit vier Jahren rote Zahlen schreibt.
Sony kämpft darum, sein Image als weltweit führender Hersteller von Technikgeräten wiederherzustellen. Der einst bewunderte Sony-Konzern - Erfinder des Walkmans und der Spielekonsole Playstation - muss damit umgehen, dass sich immer mehr Kunden von seinen Produkten abwenden. Nutznießer sind Apple mit dem iPhone und dem Tablet-PC iPad und der koreanische Konkurrent Samsung, der mit seinen Galaxy-Smartphones ebenfalls erfolgreich ist.
Zudem erging es Sony im Jahr 2011 nicht anders als vielen japanischen Firmen, die auf ein enttäuschendes Geschäftsjahr zurückblicken: Ein starker Yen verteuerte die Exporte und Erdbeben und Tsunami beeinträchtigten die Produktion.
"Der Weg, den wir gehen müssen, ist eindeutig", teilte Hirai mit. So müsse das Kerngeschäft mit Elektrowaren angetrieben werden, was in erster Linie Digitalbild, Smartphones und Spiele umfasse. Auch gelte es, die Kehrtwende im Geschäft mit Fernsehgeräten zu schaffen, hieß es weiter.
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